Ohne Hundeleine wird der Spaziergang teuer

Immer wieder müssen die Mitarbeiter des Bürener Ordnungsamtes Beschwerden über nicht angeleinte Hunde nachgehen. Daher hat das Team um Siegmund Ranner jetzt noch einmal auf die Rechtslage aufmerksam gemacht.

Danach dürfen Hunde im Stadtgebiet Büren in bebauten Ortsteilen, auf Verkehrsflächen und in Anlagen nur an der Leine ausgeführt werden. Auf öffentlichen Wegen und Plätzen in nicht bebautem Gebiet dürfen Hunde zwar frei laufen. Allerdings muss ihr Besitzer sie im Auge behalten und sofort an die Leine nehmen, wenn sich andere Menschen oder Fahrzeuge nähern.

Angesichts der zahlreichen Beschwerden und Anzeigen von Bürenern, die sich von Hunden belästigt fühlen, haben sich die Mitarbeiter des Ordnungsamtes vorgenommen, bei ihren Außeneinsätzen künftig verstärkt einen Blick auf Hundebesitzer zu haben.

Das kann für Herrchen oder Frauchen teuer werden. Ertappen die Mitarbeiter der Stadt einen Halter, dessen Hund im Ort nicht angeleint ist oder der im freien Gelände nicht gerufen wird, nehmen sie die Personalien auf und verhängen ein Verwarngeld in Höhe von 30 Euro. Bei gröberen Verstößen oder wenn der Hundebesitzer mehrmals unangenehm auffällt, wird ein Bußgeld festgesetzt, das dann mindestens 100 Euro beträgt.

Daher appelliert das Ordnungsamtsteam an alle Hundebesitzer, Einsicht zu zeigen und sich im Interesse eines guten Zusammenlebens in Büren korrekt zu verhalten.

Artikel vom 07.02.2009